Prüfungsmarathon


... war diesmal für Jochen (und natürlich auch für die Prüflinge) angesagt, denn nach dem Auftakt am Freitag, den 12.12.03 in Münster, ging es am Samstag in Limburg (mit den Kids) weiter, um am Montag (15.12.03) mit dem Erwachsenen den Abschluss zu finden.


Sunil und Harald stellten sich als erste Limburger in Münster der Hürde zum 1. Kyu (schon komisch, von mir in der dritten Person zu schreiben ;-)), da sie bei der Montagsprüfung direkt von ihren Kindergruppen zur Prüfung gespurtet wären und sich diesen Stress nicht antun wollten. Beide entschieden sich, die Prüfung im stilrichtungsfreien Karate abzulegen, d.h. es war Eigeninitiative (Ableiten von Kihonsequenzen aus der Kanku-dai und knackiges Bunkai) und natürlich voller Einsatz gefordert. Da wir uns vor unseren Karatekids nicht blamieren durften, trainierten wir zusammen schon mehrere Monate auf dieses Ereignis hin und haben es dann auch geschafft *jubel*!

Am Samstag ging es dann mit den von Harald und Katharina trainierten Schnupperkurskids weiter, die zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte die Prüfung im Sound-Karate ablegten.

  Gina wurde, da sie bei der Prüfung besonders gut abschnitt, bereits der weiss-gelbe Gürtel verliehen.  


Leider konnte Julian nicht an der Prüfung teilnehmen, er wird diese jedoch im Januar 2004 nachholen.

 

Im Anschluss konnte Sunils Gruppe beweisen, was sie bei ihm gelernt hatte - und dies taten sie auch mir Bravours.

Zuerst ging es den “Weissgurten” an den “Kragen” (Prüfung zum 8. Kyu bzw. Zwischenprüfung weiss-gelb),

auch hier waren Abwehr-
und Angriffstechniken zu
zeigen

 


 

 

 

 

denen dann die “Gelbgurte” (Zwischenprüfung gelb-orange)

und die “Orangegurte”, die nach der Prüfung den Grüngurt (6. Kyu) tragen dürfen, folgten.

 

Mit einer starken Gruppe von Grüngurten (sowohl Zwischenprüfung als auch Prüfung zum 4. Kyu) wurde dann der Endspurt eingeläutet


 

 


den dann als “einsamer Kämpfer” Stanislaw beenden durfte:

 

 

 

Den Sonntag durfte Jochen dann für eine Ruhepause nutzen :-), aber am Montag musste er wieder ‘ran - denn es ging mit den Erwachsenen - vom 9. bis 2. Kyu - weiter:

 

 

 

 

 

Die Prüfung zum 9. bzw. 8. Kyu konnte noch als Gruppenerlebnis erfahren werden,

 

 

 

bei den Prüflingen, die zum 7. bzw. 5. Kyu antraten, war dagegen der Einzelkämpfer gefordert

 

Bei den zum 2. Kyu antretenden Karateka konnten die Zuschauer jetzt einen Vergleich zwischen “Shotokan-Prüfungsordnung” und “stilrichtungsfreier Prüfungsordnung” ziehen.

 

 

Zunächst waren die Vertreter der “Shotokan-Fraktion” gefordert, deren Trainigsfleiß und enormer Einsatz mit der Urkunde zum 2. Kyu belohnt wurden.

 

 

 

 

Den Abschluss bildete dann Helga, die im stilrichtungsfreien Karate antrat und ebenfalls die Prüfung - hier sei ihr hervorragendes Bunkai hervorgehoben - problemlos bestand:

Summa sumarum war es ein erfolgreiches Wochenende, sowohl für die Trainer als auch für die Prüflinge, aber - nicht vergessen - der Karate-do endet nie!
                                                                                         Es berichtete: Harald Pützstück