Jan-Niklas Müller


Deutscher Vizemeister Kata Einzel


 

 

 

                                 (Jan-Niklas rechts neben Sharzad)

 

 


Die Aktiven des Karate Vereins Limburg waren
mit großen Hoffnungen zu den in Völklingen stattfindenden Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften angereist.

Jan Niklas Müller, Andreas Piel, Marianne und Stefanie Statt, Kevin Heep, Lisa Massold und Katharina Beitler hatten in den Vorbereitungsturnieren gezeigt, dass sie optimal vorbereitet zur Meisterschaft antreten konnten. Schließlich hatten sie sich sowohl anlässlich des in Schiffweiler im Saarland ausgetragenen Länder - Vergleichskampfs als auch beim offenen Thüringer Unstrut-Pokal in die Siegerlisten eingeschrieben. Um so größer war die Enttäuschung, dass außer Jan Niklas keiner der Limburger Kämpfer in die Finale einzog.

 

Im Kumite (freier Kampf) agierten Lisa und Katharina übermotiviert.Katharina vernachlässigte ihre Deckung und wurde mehrfach klassisch ausgekontert. Lisa wurde wegen unerlaubten Kontakts disqualifiziert. Im Team konnten sie sich steigern, mussten jedoch in die Trostrunde und mit dem 5. Platz die Heimreise antreten.Kevin ließ sich von zwei Fußtechniken zum Kopf überraschen. Obwohl er den 6:0 Vorsprung seines Kontrahenten ausgleichen konnte, verlor er am Ende mit 9:6 Punkten. Mit der Kampfgemeinschaft Hessen errang Kevin den 7. Rang.

 

 

 

Im Kata Shiai (Form) zeigten Marianne und Stefanie Statt eine weitere Leistungssteigerung und bewiesen, dass sie in der Zukunft weiter oben mitreden wollen und auch können. In vier vollbesetzten Pools konnten sie sich im oberen Mittelfeld platzieren. Andreas Piel konnte leider weder im Einzel, noch im Team ( Deutscher Meister 2004 ) an die Vorjahresleistungen anknüpfen und schied vorzeitig im Kampf um die Medaillen aus.

 

 

 

 

Einzig Jan Niklas Müller, der sowohl im Kata als auch im Kumite zum Bundeskader gehört, konnte zeigen, über welches Potenzial er verfügt. Er wirkte sehr konzentriert, setzte sich in den Vorkämpfen souverän durch und konnte sich als bester von 16 Konkurrenten den Einzug ins Finale sichern. In einem spannenden Endkampf musste er sich knapp geschlagen geben und nahm zurecht die Glückwünsche des Kata- Bundestrainers entgegen (siehe Bild zu Beginn des Artikels).

 

Bericht: Jochen Eck