Vitali Kez

zweimal Deutscher Vizemeister


 

 

Bei den diesjährigen Deutschen Karate Meisterschaften der Senioren, Masterclass, ging der Limburger Vitali Kez gleich in drei Disziplinen an den Start.

In der Klasse „freier Kampf“ –75 kg bekam er in der ersten Runde ein Freilos. Vitali erwischte einen guten Tag und konnte alle Vorkämpfe eindeutig für sich entscheiden, ließ seinen Kontrahenten aus Hamburg, Berlin, Baden Würtemberg und Bayern keine Chance. Ebenso souverän kämpfte sich Köksal Cakir, der Athletensprecher des DKV und derzeitige NR 1 ins Finale. Dieser hatte Vitali schon bei den Dutch Open knapp geschlagen und scheint zu dessen Alptraum zu werden. Aller Einsatz und Können reichten für Vitali nicht zum Sieg, er wurde hinter Köksal Deutscher Vizemeister.

In der folgenden Allkategorie zeigte Vitali, dass er wirklich über ein Kämpferherz verfügt. Gegen durchweg ältere Kontrahenten und ohne Gewichtsklasse gelang ihm mit klaren Wertungstechniken der Einzug ins Poolfinale. Da sich Qualität durchsetzt, war erneut Köksal sein Gegner. Vitali musste sich dem Routinier aus Baden-Würtemberg geschlagen geben, gelangte jedoch durch Köksals Sieg in die Trostrunde. Mit Siegen über den Hamburger Rittich und den Ludwigsburger Wagner gelang Vitali der Sprung aufs Podium. Er belegte einen beachtlichen 3. Rang in der Allkategorie.

 

 

Blieb noch der Teamwettbewerb. Der Limburger startete im Team der Kampfgemeinschaft Hessen, mit der er 2005 Deutscher Juniorenmeister wurde. Die Mannschaft setzte sich gegen Neumünster, Oldenburg und Banzai Berlin durch. Im Poolfinale gewann der spätere Deutsche Meister aus Jena.

Die Kampfgemeinschaft Hessen mit Vitali KEZ; (Limburg), Alexander Lang (Kassel) und Wasja Baumann (Bremen) siegte im Kampf um Platz 3 gegen das Team aus Brandenburg.

 

 

Weniger erfolgreich verlief die DM für den Limburger Alexander Piel. Schon in Runde drei verlor er gegen seinen Kontrahenten aus Ludwigshafen, der jedoch auch eine Runde später ausschied und somit die Trostrunde für Alexander verhinderte. Blieb der Teamwettbewerb mit der Kampfgemeinschaft aus Limburg und Frankfurt. Im entscheidenden Vergleich mit der Mannschaft aus Germersheim hatten die Rheinland-Pfälzer die Nase vorn. Im kleinen Finale gegen das Team aus Görlitz ( Sachsen ) blieb Alexander mit seinem Team erfolgreich und freute sich über den dritten Platz.

 

 

Es berichtete Joachim Eck