Kinder- und Jugendarbeit sind

uns besonders wichtig

 

Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Jochen Eck wird ein kindlichen Bedürfnissen angepasstes Training angeboten.

Jochen stehen u.a. Alexander Piel
, Sunil Wickrematilleke, Andreas Piel und Jan-Niklas Müller als Kindertrainer zur Seite. Neben den karatespezifischen Trainingsinhalten stehen die Vermeidung von Haltungsschäden sowie das Erlernen positiver Leistungsbereitschaft und sozialen Verhaltens im Vordergrund des Kindertrainings.

Ganz wichtig für uns ist, dass Kindertraining kein "abgespecktes" Erwachsenentraining sein darf, sondern den physischen und psychischen Voraussetzungen der jeweiligen Kindergruppe ganz spezifisch Rechnung tragen muss. So wird besonderer Wert auf das spielerische und abwechslungsreiche, der kindlichen Vorstellungswelt angepasste Vermitteln von Lerninhalten gelegt. Hierbei kommt natürlich auch der "Spassfaktor" nicht zu kurz.

10 Jahre intensiver Kinder- und Jugendarbeit (sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport) wurden 2003 auch "offiziell" durch die Verleihung des "Grünen Bandes für hervorragende Talentförderung im Verein" honoriert. Mit diesem, gemeinsam vom Deutschen Sportbund und von der Dresdner Bank gestifteten Preis wird seit 1987 in jedem Jahr je Sportart ein Verein ausgezeichnet, der sich besonders durch engagierte und erfolgreiche Nachwuchsarbeit profiliert hat. Hierfür ein herzliches Dankeschön an die Juroren, aber vor allem auch an die Kinder, Jugendlichen und Trainer unseres Vereins, die diesen Erfolg erst ermöglichten.

In der Regel zweimal jährlich (Starttermine April/Mai und Oktober) bieten wir einen sogenannten "Karateschnupperkurs" an, in dem Kinder zwischen 7 und 12 Jahren ihre ersten Erfahrungen mit Karate sammeln können. Im Herbst 2009 begann erstmalig der Kurs "Sportmotorische Förderung für Kinder", in welchem neben einem Schnupperkurs in der Sportart Karate, auch weitere allgemeine Gebiete wie Koordination, Kozentration, Wahrnehmung etc. geschult werden. Infos hierüber finden sie auf den weiteren Seiten.

Falls Fragen unbeantwortet sein sollten, melden Sie sich einfach bei uns.

 

 

  


Besteht die Gefahr, dass Ihr Kind zum "Schläger" wird?

Wenn ein Kind im Sportunterricht besonders gelobt wird, weil es durch sein Vereinstraining besondere Fähigkeiten im Fuß- oder Handball erworben hat und diese auch noch nachmittags auf der Wiese vervollkommnen will, so wird dies allgemein positiv gesehen.
 

  

 


Aber lernt man beim Karatetraining nicht, andere zu schlagen und zu treten?

Keinem Kind ist die Lust angeboren, anderen Schmerzen zuzufügen oder zu verletzen; angeboren dagegen ist der Selbsterhaltungstrieb. Keiner der auffälligen "Schläger und Rabauken" trainiert regelmäßig in einem Karateverein, seine Weisheiten und Techniken gewinnt er aus Fernsehen, Videos oder einschlägigen Druckwerken.
 

 

 

 

 

 

Ein traditionelles, "autoritäres" Karatetraining schafft vielmehr Möglichkeiten des kontrollierten Aggressionsabbaus. Die Fähigkeit, sich gegen Gewalt zu wehren, wird immer unter dem Hintergrund der Achtung der Gesundheit des anderen gesehen.

 

 

 

 

 

 


Und wie sieht es mit der Verletzungsgefahr aus?

An der Spitze bzgl. der Unfallhäufigkeit liegen nach einer in Schleswig-Holstein durchgeführten Erhebung *) die beliebten Ballsportarten Basketball, Handball oder auch Fußball. Kampfsportarten sind nach dieser Untersuchung ganz weit hinten auf der "Unfall-Hitliste" zu finden.*) aus Fritzsche J. "Verletzungen in den Kampfkunstsystemen mit dem Schwerpunkt Karate"
 

Bei der Analyse von 1.000 Unfallberichten wurden folgende, sportartspezifische Häufigkeiten von Sportunfällen ermittelt:

 

 

Basketball 33,0 / 1000

Handball 19,5 / 1000

Fußball 15,5 / 1000

Volleyball 14,6 / 1000

Karate 0,33 / 1000

Aikido 0,11 / 1000

 

 

 

 

Aber jetzt genug der Theorie

 

Neueinsteiger (Kindergruppe) mit ihren Trainern Harald und Skippy nach Abschluss des ersten Halbjahres im April 2001:

   


und weiter geht's mit der Kindergruppe April 2002 (einige Erwachsene haben sich neben Jochen und Harald und den CoTrainern auch noch dazwischengemogelt )

 

Katharina, Sunil und Harald mit 42% der Teilnehmer(innen) des Kinderschnupperkurses Oktober 2002(die anderen befanden sich schon in Weihnachtsurlaub)

  

und hier die Kinder, die am Schnupperkurs April 2003 teilnahmen und am 7.7.2003 erfolgreich die Prüfung zum 9. Kyu ablegten:

 

 

 Dass es weitergeht, zeigt dieses Gruppenfoto von den Schnupperkurs-Kindern Oktober 2003, die als erste in unserer Vereinsgeschichte nach dem neuen Sound-Karate-Konzept ausgebildet wurden

 

stolz präsentieren hier die im April/Mai 2004 mit ihrer Karatelaufbahn gestarteten Kinderihre am 10. und 12. Juli 2004 "erkämpften" Urkunden zum 9. Kyu.



Auf diesem Bild fehlt leider Kevin, der neben Harald und Katharina die Kinder während des Schnupperkurses trainiert hatte.

Die im Oktober 2005 neu eingestiegenen Kinder schlossen ihre "Grundausbildung" bei Harald, Katharina, Frieda und Steffi am 3. April 2006 mit der Prüfung zum Weiss-Gelb-Gurt ab, herausragende Leistungen wurden mit dem Gelb-Gurt belohnt.Acht der jungen Karateka "vereinnahmte" Jochen anschliessend gleich für den Kinder-Nachwuchskader, was für die hohe Leistungsbereitschaft der Gruppe spricht. Auf dem Bild fehlt leider Steffi, die montags auch als Cotrainerin mithalf.

 

 Auch der Schnupperkurs Mai 2006, den Harald mit Svenja und Frieda trainierte, wurde für die TeilnehmerInnen mit der erfolgreich abgelegten Prüfung zum 9. Kyu abgeschlossen.



Bild der Prüfung vom Dezember 2006:
 

 

 Hier ein paar weitere Bilder: