Kampf - auch unter Wasser
Am 04.05.2001 war erneut Andenne, Belgien, Austragungsort der Internationalen Belgischen Meisterschaft in Karate. Bei dieser Veranstaltung durften insgesamt 16 Limburger Karatekas sowie die Athleten des Hessischen Kumite Landeskaders nicht fehlen.
Die Freikampfwettbewerbe, an denen sich insgesamt 430 AthIeten und Athletinnen aus Großbritannien, Niederlande, Spanien, Frankreich, Belgien, Bosnien, Türkei und der Bundesrepublik Deutschland beteiligten, stellten hohe Anforderungen an alle Beteiligten
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Auch während der Veranstaltung stand natürlich intensives Training auf der Tagesordnung (im Vordergrund Benny und Florian)
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Trotz der im Vorfeld guten Vorbereitungen mussten mehrere der Limburger KämpferInnen nach der ersten und zweiten Runde aufhören. Dies war hier besonders tragisch, da nicht mit Trostrunden gekämpft wurde und für die Limburger keine weitere Möglichkeit bestand, ihr Können zu beweisen. |
Wie man hier erkennen kann, waren auch die Randbedingungen - z.B. was die Verpflegung betrifft - (fast) optimal
Bis auf das Siegertreppchen schaffte es Benjamin Eck, der knapp im Semi-Finale am späteren Gesamtsieger scheiterte. In der Verlängerung konnte Benjamin Eck seinen Gegner auskontern und sich somit dennoch den dritten Platz sichern. Lisa Massold schaffte es noch eine Stufe höher. Sie nutzte ihre Reichweite konsequent aus und stieß souverän bis ins Finale vor, wo sie sich jedoch mit dem zweiten Platz begnügen mußte. Nach dem summa summarum guten Abschneiden in Belgien gönnten sich die Kader Athleten den Sonntag zum Erholen. Dazu wurde ein Zwischenstop in einem der belgischen Center Parks eingelegt.
| Kevin in Siegerpose. |
Und hier die in der Überschrift dieses Artikels erwähnten “Unterwasserkämpfer und -innen” : |
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Es berichtete: Birgit Wolf (Pressewartin)
Vitali in Hochform
Bericht von der Dutch-Open in den Haag
Nach einer intensiven Trainingszeit in Wetzlar stellten sich 10 Kämpfer des Hessischen Karate Landeskaders - darunter fünf Limburger - der internationalen Konkurrenz in Den Haag.
An zwei Tagen kämpften ca 900 Starter aus europäischen Verbänden um Titel im Kumite der Jugend und Junioren.
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Team des HFK mit Anette Christl und Jochen Eck
Die Limburger Karateka Elham Djahandoust, Maike Gundlach und Michael Opper kamen leider nicht so gut aus den Startlöchern und konnten sich nicht im Vorfeld plazieren. Vorjahressiegerin Maike Gundlach wurde zudem durch Fehlentscheidungen aus dem Rennen geworfen.
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Einen besonders guten Tag erwischte jedoch Dominik Wilfer.
Der Limburger gewann seinen ersten Kampf souverän mit spektakulären Techniken, unterlag jedoch in einer Folgebegegnung knapp dem späteren Sieger aus Holland. Dominik (links) im Einsatz |
Landestrainerin Anette Christl und dem Limburger Cheftrainer Jochen Eck, die als Betreuer mit nach Den Haag gereist waren, gelang es, Dominik wieder “aufzufangen”.
Derart motiviert erreichte er mit klaren Techniken das kleine Finale, in dem er noch einen beachtlichen 3. Platz erzielen konnte.
| Souverän trat das Limburger Nationalkadermitglied Vitali Kez an den Start. Er setzte konzentriert seine Punkte und sicherte sich damit den Einzug ins Finale. Dort bewies Vitali nach einem vorangegangenen Unentschieden seine Nervenstärke. Er konterte seinen Gegner aus und stand am Schluss ganz oben auf dem Siegertreppchen. |
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Herzlichen Glückwunsch Vitali von Deinen Vereinskameraden und -innen und weiter so auf der anstehenden deutschen Meisterschaft.
Es berichtete: Birgit Wolf
Deutschen Jugend-Meisterschaft 2001
am 27. und 28. Oktober in Hanau
Nach seinem Erfolg bei den Dutch Open zeigte Vitali Kez sein Können auch bei der Deutschen Meisterschaft. Am 27. und 28.10.2001 trafen sich in Hanau die Landesmeister des Deutschen Karate Verbandes (DKV), um in den einzelnen Wettbewerben die deutschen Schüler- und Jugendmeister zu ermitteln.
Mit Lisa Massold, Katharina Beitler, Dennis Penz, Maike Gundlach, Elham Djahandoust, Alexander Piel, Tolga Yildirimli, Vitali Kez, Dominik Wilfer, Michael Opper und Steffen Stahl wurden elf Starter aus Limburg vom Hessischen Fachverband für Karate gemeldet.
Einige der Limburger mussten trotz ansprechender Leistungen schon in der Vorrunde die Segel streichen. Dennis und Michael verloren knapp vor den entscheidenden Pool-Finals.
Maike verlor nur das Pool-Finale und konnte sich über die Trostrunde noch einen beachtlichen dritten Platz sichern.
Ganz souverän gewann der diesjährige Dutch-Open Sieger und National-Kadermitglied Vitali Kez seine Kämpfe.
Mit seinen zielgerichteten und technisch sehr sauberen, überraschend vorgetragenenen Aktionen, avancierte er zum Publikumsliebling. Als sein Gegner im Pool-Finale unkontrolliert nachschlug, stockte dem Publikum der Atem.
Vitali wurde unglücklich am Auge getroffen und zog sich einen Riß am Augenlid zu.Trotz seiner Verletzung wollte Vitali weiter kämpfen.
Dem Wettkampfarzt gelang es, die Blutung zu stillen und gab den Kampf wieder frei. Vitali agierte völlig souverän und setzte erneut seine Punkte zum Sieg., so daß der Weg zum Finale geebnet war.Durch die guten Beziehungen der Landestrainerin Anette Christl, früheres National-Kadermitglied und Trainerin in Limburg, wurde Vitalis Verletzung durch die Chefärztin des DKV im Krankenhaus weiterversorgt.
Obwohl die Verletzung mit drei Stichen genäht werden musste, war es dem Limburger Karateka möglich, rechtzeitig zum Finale wieder anzutreten. Hier lies sich Vitali die Chance nicht nehmen.
Nach seinem Siegtreffer in der Verlängerung stand die Halle Kopf. Am darauffolgenden Tag startete das Limburger Kumite Team, jedoch ohne Vitali. Michael Opper, Dominik Wilfer und Tolga Yildirimli ließen nichts anbrennen und standen kurz vor dem Pool-Finale. Im entscheidenden Kampf zeigte sich der Hauptkampfrichter total überfordert.
Dominik wurde wegen Haltens disqualifiziert. Trotz heftiger Proteste wurde von der "Kann-Entscheidung" nicht abgewichen. Es blieb somit nur noch der Weg über die Trostrunde.
Verstärkt durch den Michael Haas (KV Nied) , sicherte sich das Limburger Team die Bronze Medaillie. Eine ebenso tolle Leistung zeigte auch der Weilburger Nico Mähner. Er scheiterte nur knapp im Finale und wurde somit Deutscher Vizemeister.
Und hier in nüchternen Zahlen das Ergebnis für die “Kampfgemeinschaft” aus Limburg und Weilburg:
Schüler:
Nico Mähner Kumite + 55 kg 2. Platz
Dennis Penz Kumite + 55 kg 7. Platz
Jugend:
Vitali Kez Kumite - 75 kg 1. Platz
Maike Gundlach Kumite - 50 kg 3. Platz
Kumiteteam (Limburg/Nied) Kumite Team 3. Platz
Michael Opper Kumite - 55 kg 7. Platz
Es berichtete: Birgit Wolf
Erfolgreich im (gar nicht feindlichen)
“Ausland”
Bericht von der Bavarian Open in Weiden
(25.11.2001)
Die Bavarian Open in Weiden zeigten sich erneut als eines der bedeutensten Turniere in Deutschland. In den Klassen bis 18 Jahre starteten ca. 600 Teilnehmer aus ganz Europa.
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Auf diesem Gruppenfoto müsstet Ihr auf Anhieb drei unserer Limburger Karateka erkennen (Wer damit Probleme hat, sollte mal wieder in’s Training kommen ;-)
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Schon in den Altersklassen bis 14 Jahre setzten die Athleten aus Limburg Akzente. Sie lieferten spannende Kämpfe und fanden sich auf den Siegertreppchen wieder. Einen besonderen Beweis seiner Topform lieferte Jan Niklas Müller. Er zeigte sich extrem nervenstark und lies der internationalen Konkurrenz an diesem Tag keine Chance. Er wurde Sieger im Kata und Kumite Wettbewerb und somit gelang ihm als einigem eine Dublette. |
| Vervollständigt wurde dieser Sieg durch den zweiten Platz von Lisa Massold und die Drittplazierung von Katharina Beitler im Kumite. Andreas Piel erreichte Platz vier im Kata Shiai. |
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Die 15 bis 18jährigen hatten sich für den Kampftag viel vorgenommen. Und die ersten Begegnungen machten Mut. Dann ging es Schlag auf Schlag. Alexander Piel verlor nur knapp in der 8. Begegnung nach einem Wackler in der Kata.
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Tolga Yildirimli entzauberte seine Gegner und gewann die Vorkämpfe. Vorzeitig mit konsequenten und spektakulären Techniken im entscheidenden Kampf ums Pool-Finale war er so übermotiviert, dass er nach unerlaubtem Kontakt disqualifiziert wurde.So schaffte es nach dem Ausscheiden von Elham Djahandoust, Maike Gundlach, Dominik Wilfer und Benjamin Eck nur noch Florian Opper in die Finals, wo er sich knapp dem holländischen Bavarian Open Sieger geschlagen und mit Platz 3 zufrieden geben musste. |
| Dass die Teilnahme an der Bavarian Open für unsere Karateka nicht nur Kampf bedeutete, sondern auch - unabhängig vom jeweiligen Medaillen-Erfolg - Spass gemacht hat, könnt Ihr unschwer auf nebenstehendem “Gruppenbild mit (kämpferischer) Dame”erkennen. |
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Es berichtete: Birgit Wolf
Alljährliches “Großereignis”
Vereins-Kyu-Prüfung im Dezember
| Am 15. Dezember 2001 stellten sich - nachdem zunächst die erwachsenen Neueinsteiger ihre Nervenstärke beweisen mussten - auch die höheren Gürtelgrade (Prüfungen bis zum 1. Kyu) der Herausforderung, ihren Prüfer, Jochen Eck, von ihren Karate-Fertigkeiten zu überzeugen. |
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| Jochen nahm sich hierbei - trotz der vielen Prüflinge - Zeit, jedem Prüfling zu erklären, was sie besonders gut gemacht hatten und wo sie sich noch verbessern können. |
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Am darauffolgenden Montag (-17.12.) ging es dann den Kinder der Unterstufe (weiss- und gelbGurte, d.h. 9. und 8. Kyu) an den Kragen. Erstmalig in unserer Vereinsgeschichte boten wir Zwischenprüfungen zum weiss-gelb und gelb-orange Gurt an. Hierbei ging es auch um Aspekte, die in der regulären Kyu-Prüfung nicht (explizit) überprüft werden. So mussten die Prüflinge neben Ihren Kihon-, Kata- und Kumite-Kenntnissen auch ihre Kondition (durch Liegestütze) und ihre Schnelligkeit (in einem Sprinttest) nachweisen. |
| Nachdem die Kinder unserer Unterstufe auf Herz und Nieren geprüft waren, freute sich Harald Pützstück, der zusammen mit Rainer Schupp (besser bekannt als Skippy) die Gruppe trainiert hatte, die wohlverdienten Urkunden überreichen zu dürfen. |
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Auf diesem Bild präsentieren die stolzen Prüflinge ihre Urkunden(und natürlich die neuen Gürtel ;-) )zusammen mit Skippy (links) und Harald (rechts) Abschliessend mussten die 17 Absolventen des letzten Schnupperkurses zeigen, was sie seit dem 15.10.2001 gelernt hatten.Mit viel Disziplin und großem Fleiss hatten sie an den einzelnen Grundstellungen und Techniken gefeilt, so daß alle angetretenen Mädchen und Jungs die Prüfung bestanden und für die tollen Leistungen ihre ersten Urkunden erhielten:
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Es berichteten: Birgit Wolf und Harald Pützstück





















