Prüfungs-Marathon des Karate Verein Limburg
Nach zahlreichen erfolgreichen Meisterschaften und dem Gewinn des "Grünen Band für vorbildliche Talentförderung", standen als Jahresabschluss in unserem diverse Gürtelprüfungen an. Bereits am 04.12. fand in Bonn ein Lehrgang mit zentraler Dan-Prüfung bei Bundestrainer Efthimios Karamitsos statt. Zu dieser Prüfung hatten sich Katharina Beitler und Alexander Piel angemeldet. Nach einigen Wochen der Vorbereitung ging es für beide darum, ihren nächsten schwarzen Gürtel zu erhalten . Nach drei Trainingseinheiten an diesem Tag, begannen die Prüfungen. Bei diesen zeigten Katharina und Alexander den Prüfern Efthimios Karamitsos und Georg Karras Kihon-Kombinationen, gefolgt von zwei Katas und dem Kumite. Nachdem auch die anderen Prüflinge mit ihrem Programm fertig waren, ging es an die Verkündung der Ergebnisse. Katharina wurde von beiden Prüfern sehr dafür gelobt, dass sie sowohl in ihrer Disziplin, dem Kumite, als auch in der Kata überzeugen konnte. Auch die guten Leistungen von Alexander wurden von seinem Bundestrainer nochmals bestätigt. Somit durfte sich Katharina über den Erhalt des 2.Dan und Alexander über den 3.Dan freuen.
Nach den Prüfungen der Trainer, wollte sich auch der Nachwuchs und einige Erwachsene unseres Vereins mit neuen Gürtelfarben präsentieren. Auf Grund der vielen Prüflinge fanden gleich zwei Prüfungstermine, am 06.12. und 13.12., statt. Auch bei diesen Kyu Prüfungen mussten die Kinder diverse Kihon-Formen, eine Kata und Kumite demonstrieren. Zusätzlich wird ein weiterer Athletik-Teil in der Prüfung gefordert, bei welchem die allgemeine Koordination, Orientierung und Schnelligkeit der Kinder überprüft wird. Nachdem diese Prüfungsinhalte in zahlreichen Trainingseinheiten zuvor ergiebig eingeübt wurden, konnten alle mit ihren Leistungen überzeugen. Manche Prüflinge wuchsen sogar über sich hinaus und zeigten welche verborgenen Talente in ihnen schlummer ten. Abschließend bekam jeder Teilnehmer der Prüfung eine individuelle Rückmeldung von Alexander und Katharina und durfte seine Urkunde in Empfang nehmen. Insgesamt durften sich somit 30 Karatekas über die erfolgreich bestandene Prüfung freuen.
Es berichtete: Alexander Piel (Pressewart)
Europa-Cup Shotokan (ESKA) in Koblenz
Wie bereits in den vorherigen Jahren, fand auch in diesem Jahr am letzten Wochenende im November erneut der Europa-Cup Shotokan (ESKA-Cup) statt. In diesem Jahr war Koblenz als Austragungsort ausgewählt worden, woraufhin dort Athleten aus ganz Europa ihr Können unter Beweis stellen wollten. Für den Deutschen Karate Verband durfte unter anderem Alexander Piel vor heimischem Publikum antreten.
Zuerst begannen die Vorrunden in der Disziplin Kata-Team. Bei diesem Wettbewerb trat Alexander zusammen mit zwei weiteren Sportlern aus der deutschen Nationalmannschaft gegen insgesamt neun andere Nationen an. Vier der insgesamt zehn Mannschaften sollten sich für das abendliche Finale qualifizieren. Nach dem erfolgreichen 3.Platz im letzten Jahr, wollte Alexander diese Leistung hier nochmals wiederholen. Das deutsche Team zeigte in der Vorrunde eine sehr starke, technisch saubere und synchrone "Gojushiho Sho" und konnte die internationalen Kampfrichter von sich überzeugen. Mit einem soliden Punktevorsprung sicherten sie sich als erstes Team die Teilnahme am Finale.
Nach diesem ersten Erfolgserlebnis begannen die Wettkämpfe der Disziplin Kata Einzel. In den ersten Runden müssen die Athleten hier mit Heian Katas gegeneinander antreten. Hoch motiviert konnte Alexander seine erste Runde gegen einen Belgier mit "Heian Yondan" gleich eindeutig für sich entscheiden. Auch in der zweiten Runde, wo er einem tschechischen Athleten gegenüberstand, gewann er mit "Heian Godan" einstimmig. Nun stand er im Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde einem starken Gegner aus Spanien gegenüber. Nicht weiter beeindruckt zeigte er eine spritzige und ausdrucksstarke "Bassai Dai", wodurch er erneut alle Kampfrichterstimmen für sich gewinnen konnte. In der direkt folgenden Zwischenrunde standen insgesamt acht Athleten, wobei die vier punktstärksten erneut das Finale erreichen sollten. Gestärkt und motiviert durch das heimische Publikum konnte sich Alexander auch hier erneut stark mit Kanku Dai präsentieren und zog, ebenso wie im Kata-Team, als punktstärkster in das Finale ein.
Gleich die erste Begegnung des abendlichen Finals war die Diszipl in Kata-Einzel der Herren. Nach einer Absprache mit Jürgen Fritzsche und Efthimios Karamitsos entschied sich Alexander "Unsu" zu zeigen. Trotz einer athletisch vorgetragenen Kata, diskutierten die Kampfrichter über einen Technikfehler, den der Limburger begangen haben sollte. Trotz diese s sehr unglücklichen Punktabzugs, konnte sich Alexander einen hervorragenden 3.Platz sichern.
Diese Bronzemedaille wollte Alexander allerdings in der anschließenden Kata-Team Finalbegegnung nochmals verbessern. Auch hier wurde die Kata "Unsu" von den drei Athleten synchron vorgeführt. Es gelang ihnen das Publikum von sich zu überzeugen und auch die Kampfrichter stimmten dem mit hohen Punktwertungen zu. Vor Italien, Spanien und England konnte sich somit das deutsche Team um Alexander den 1.Platz sichern.
Mit einer Bronze- und einer Goldmedaille konnte Alexander nochmals eine überaus erfolgreiche Meisterschaft im Jahr 2010 für sich verbuchen. Dem Deutschen Karate Verband gelang es zudem erneut die Nationenwertung zu gewinnen.
Einige weitere Bilder findet ihr wie immer in unserer Galerie.
Deutsche Meister schaften der Länder
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Am 16.10.2010 fand in Coburg/Ahorn die Deutsche Meisterschaft der Länder statt. Bei diesem Turnier kämpften die Bundesländer Deutschlands in Mannschaften gegen einander. Die hessische Kumite (Freikampf) Damenmannschaft besta nd aus drei Athletinnen, zwei davon stammen aus dem Karate Verein Limburg, Katharina Bachmann und Katharina Beitler. Unterstützung bekamen sie noch von Tülay Imdat, einer Athletin aus Dietzenbach. Die Vorrundenkämpfe starteten für Hessen am Vormittag. Hier sollten sie ihr Können gegen Thüringen unter Beweis stellen. Katharina Beitler musste als erste Kämpferin auf die Kampffläche. Mit energischem Kampfstil konnte sie ihre Gegnerin überwinden und diesen Kampf für sich entscheiden. Als Nächstes gewann die Kämpferin aus Dietzenbach ihren Kampf klar und somit war diese Begegnung für Hessen gewonnen. Obwohl es schon 2 Siege gegen 0 Siege für Hessen stand, musste auch Katharina Bachmann noch einen Kampf zeigen. Sie musste stark mit ihrer Nervosität kämpfen und konnte diesen Kampf leider nicht für sich entscheiden . Das war jedoch für das hessische Team nicht weiter relevant, denn der Endstand betrug 2:1 und sie zogen damit eine Runde weiter. Baden-Württemberg war nun der nächste Gegner. Nach Absprache mit dem Landestrainer aus Dietzenbach wechselten die Sportlerinnen nun in ihrer Aufstellung. Tülay sollte den ersten Kampf machen, welche sie auch hervorragend bestritt. Nun folgte Katharina Beitler und musste sich einer schwierigen Gegnerin aus dem Nationalteam stellen. In einem sehr spannenden Kampf musste sie in der letzen Sekunde noch eine gegnerische Wertung kassieren und verlor den Kampf knapp. Somit war der letzte Kampf für das Weiterkommen des Teams sehr wichtig und ein hoher Druck lastete auf Katharina Bachmann. Sie konnte diesem aber überaus gut Stand halten und gewann den Kampf mit blitzschnellen Techniken fast frühzeitig mit 8:0, was sie selbst nicht so glauben wollte. Letztendlich stand es 2 Siege gegen 1 Sieg und die Athletinnen des Karate Verein Limburg und Dietzenbach freuten sich über den Einzug ins Halbfinale, welches erst am Abend statt finden sollte. |
Dass sie schon einen Platz auf dem Treppchen hatten, stand schon fest. Aber nun sollte entschieden werden ob es für das Team zum Einzug ins Finale reicht. Als Gruppenerster traten sie nun gegen Saarland im Halbfinale, den Gruppenzweiten aus der anderen Gruppe, an. Das saarländische Team war sehr stark besetzt und somit entschied sich der hessische Landestrainer zum erneuten Wechsel im Team. Da Katharina Bachmann eine hervorragende Leistung in den Vorkämpfen zeigte, bestritt sie nun als Erste die Begegnung. In der ersten Hälfte des Kampfes konnte sie an ihre Leistung sehr gut anknüpfen und führte mit 5:0, doch ein starker Schlag der Gegnerin auf das Nasenbein brachte Katharina Bachmann aus dem Konzept und sie musste sich am Ende das Kampfes knapp geschlagen geben. In der nächsten Begegnung zeigte die Athletin aus Dietzenbach ihr Können und bot einen spannenden Kampf, der unentschieden ausging. Der letzte Kampf sollte über das Weiterkommen der Mannschaft entscheiden. Katharina Beitler, eine erfahrene Athletin, ging an den Start. Die lebhafte Begegnung fiel leider zum Vorteil der saarländischen Mannschaft aus. Trotzdem konnte sich das hessische Team über einen sehr hart erkämpften dritten Platz und über die Qualifikation zur Europameisterschaft der Regionen in Izmir freuen.
Es berichtete: Katharina Beitler
Internationaler Shotokan Cup
Am Samstag, den 09.10.2010 stand der Internationale Shotokan Cup auf dem Wettkampf-Kalender der Athleten unseres Vereins. Dieses Turnier stellt die Internationale Deutsche Meisterschaft der Karate Stilrichtung Shotokan dar. Von uns reisten Laura Schneider, Martin Armbrister, L. , Adrien König, Johannes Ohnesorge, Katharina Bachmann, Katharina Beitler, Jan-Niklas Müller und Andreas und Alexander Piel zu dieser Meisterschaft nach Mendig an.
Für die Starter der Altersklassen Jugend und Junioren war es sehr schwierig erfolgreich bei dieser starken internationalen Konkurrenz Fuß zu fassen. Die Athleten und Trainer konnten diese Meisterschaft allerdings zur Planung der nächsten Traini ngseinheiten sehr gut nutzen, um die Starter auf die im November bevorstehende Deutsche Meisterschaft optimal vorzubereiten.
| Ebenso zur Vorbereitung wollte die Kata Mannschaft, bestehend aus Jan-Niklas Müller und Andreas und Alexander Piel, den Shotokan Cup nochmals nutzen. Bereits in der Disziplin Kata Einzel konnte Andreas einen erfolgreichen aber leider ziemlich undankbaren 4. Platz für sich verbuchen. Die Motivation in der anschließenden Disziplin Kata Mannschaft war daraufhin umso größer. Im Teilnehmerfeld waren viele starke Mannschaften vertreten und das Limburger Team hatte die letzte Startnummer. Bereits bei den ersten Mannschaften wurden auf Grund der guten Leistungen hohe Wertungen der Kampfrichter gezogen. Davon nicht weiter beeindruckt bereiteten sich Jan-Niklas, Andreas und Alexander weiter auf ihren Start vor. Endlich auf der Kampffläche angekommen zeigten sie eine sehr starke, dynamische und athletische Unsu. Sowohl Zuschauer, als auch Kampfrichter waren von diesen Leistungen überzeugt, weshalb nochmals höhere Wertungen gezeigt wurden. Das Team unseres Vereins belegte mit fast einem Punkt Vorsprung den 1. Platz. Gestärkt durch eine gelungene Generalprobe geht es für die Athleten jetzt in die letzten zwei Wochen der Vorbereitung und daraufhin ins serbische Belgrad zur Weltmeisterschaft, wo sie diese guten Leistungen wiederholen und nochmals steigern wollen. |
| Auch Katharina Beitler wollte erneut ihre langjährigen Erfahrungen im Kumite nutzen und Platzierungen sammeln. Im Kumite Einzel gewann sie erfolgreich ihre erste Begegnung, konnte aber daraufhin ihre mentale Stärke nicht effektiv umsetzen und kam somit nicht über einen für sie unbefriedigenden 5.Platz hinaus. Dadurch noch stärker motiviert ging sie anschließend zusammen mit ihrer Vereinskameradin Katharina Bachmann in einer Kampfgemeinschaft mit einer Athletin aus Dietzenbach in der Disziplin Kumite Team an den Start. Die Mannschaft stand direkt dem starken Team aus dem Saarland gegenüber, welchem sie bei dieser Begegnung den Vortritt lassen mussten. In dem folgenden Kampf um Platz 3 ging es gegen die Mannschaft aus Haren. Katharina Beitler ging als erste Kämpferin an den Start und konnte sich zunächst mittels schneller Techniken gegen eine starke Gegnerin behaupten. In der letzten Sekunde des Kampfes gelang es ihrer Gegnerin allerdings noch einen Punkt zu erzielen, weshalb die gegnerische Mannschaft den ersten Kampf knapp gewann. Katharina Bachmann musste nun in der zweiten Begegnung diese n Rückstand aufholen. Voll motiviert und gestärkt durch den Team-Gedanken gewann sie ihren Kampf mit 8:0 Punktwertungen. Die dritte und finale Begegnung wurde von der Athletin Tülay Imdat aus Dietzenbach bestritten, welche ebenfalls einen Sieg für die Kampfgemeinschaft Dietzenbach-Limburg verbuchen konnte. Somit sicherte sich dieses Team erfolgreich den 3. Platz. Am nächsten Wochenende soll diese Leistung der drei Athletinnen bei der Deutschen Meisterschaft der Länder erneut für eine gute Platzierung der hessischen Starter sorgen. |
Es berichtete: Alexander Piel (Pressewart)
Internationaler Banzai Cup in Berlin
Am 25.09.2010 fand in Berlin der internationale Banzia-Cup statt. Athleten aus Deutschland, Niederlanden, Frankreich, Ägypten, Südafrika, Türkei, Russland u.v.a. Ländern kamen nach Berlin, um ihre Leistung auf die Probe zu stellen. Von unserem Verein reisten Elisabeth Bachmann und Martin Armbrister mit dem Landeskader Hessen an.
Elisabeth Bachmann, die schon sehr lange Kaderathletin ist, ging in der Disziplin Kumite (Freikampf) weiblich unter 14 Jahre an den Start. Ihre starke Gegnerin, aus Baden-Württemberg, war etwas größer als Elisabeth. Trotz schnellen Techniken und einer hervorragenden Bewegung im Kampf musste Elisabeth sich knapp geschlagen geben. Die Gegnerin ver lor die nächste Runde gegen eine Athletin aus der Ukraine und somit konnte Elisabeth nicht mehr um den 3.Rang kämpfen.
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Martin Armbrister, der vor ein paar Wochen Gewinner des Junior Cup in Koblenz geworden ist, wollte auch dieses Mal unbedingt auf dem Treppchen stehen und seinen Siegeszug weiterführen. Dieser Wettkampf sollte ihm zur Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft, welche im November statt findet, dienen. Martin startete hoch motiviert in der Disziplin Kumite männlich unter 14 Jahre. Diese Kategorie war sehr gut besucht, denn allein in Martins Gruppe gingen z.B. Athleten aus den Niederlanden, Dänemark, Russland und Estland an den Start. Trotz der Nervosität konnte er seine Nerven unter Kontrolle bringen und kämpfte die erste Runde mit Köpfchen und Können. Er besiegte seinen Gegner mit 1:0, was ihn allerdings viel geistige Kraft gekostete. In der nächsten Runde musste sich Martin gegen einen Gegner aus Dänemark behaupten. Mit blitzschnellen Techniken und einem bedachten Kampfstil ließ Martin dem Gegner keine Chance und gewann die Runde mit 4:1. Neben Martin waren noch vier andere Kaderathleten aus Hessen in der gleichen Disziplin. Im Poolfinale musste Martin gegen den Kaderathleten Yuri Kiktev aus Kassel kämpfen, was manchmal noch viel schwieriger ist als gegen einen Unbekannten, denn die Kämpfer kennen die Stärken und Schwächen des Anderen. Doch auch diesmal bewies Martin sein Können und zog mit einem Ergebnis von 1:0 ins Finale ein. In der anderen Gruppe zeigte der Nationalkaderathlet aus Estland hervorragende Leistung, welcher Martin daraufhin im Finale gegenüberstand. Es sollte ein spannender Kampf werden, dass er allerdings in der Realität noch spannender wird, hat niemand geahnt. Das Niveau der Athleten war allzu identisch, denn nach der regulären Kampfzeit von 1,5 Minuten zeigte der Kampfrichter Gleichstand an. Und so ging es in die Ver längerung von 1 Minute, in der es von beiden Seiten zu keiner wertbaren Technik kam. Somit entschieden nun die Kampfrichter, wer der bessere Kämpfer war. Leider fiel die Entscheidung gegen Martin, trotzdem konnte er sich über seinen 2.Platz sehr freuen. |
Es berichtete: Katharina Beitler

